Verein
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friends without borders e.V.

Wir fördern verschiedene Projekte in der Volta Region in Ghana, hier insbesondere in den Dörfern Mafi Dadoboe und Mafi Wute.

Die Gründerin des Vereins friends without borders e.V. war im Februar 2016 zu Gast in Mafi Dadoboe. Während dieses Besuches wurde schnell klar, wo die Probleme liegen und wie wirksam und effektiv geholfen werden kann.

Maßnahmen gemeinsam ausgewählt

Die Themenbereiche, die bearbeitet werden sollten, wurden am Ende des Besuches in gemeinsamer Diskussion mit Togbe Akliku Ahorney II und Queen Mama Amesinu II zusammengetragen. Was sinnvoll ist, wo geholfen werden kann und welche Maßnahmen am dringendsten sind, ist so in enger Abstimmung mit den Dorfbewohnern entstanden.

Die Vorgehensweise, die wir gemeinsam mit unseren Partnern in Ghana festgelegt haben, ist dergestalt, dass die Partner – wenn sie Hilfe von friends without borders e.V. in Anspruch nehmen möchten - einen Projektantrag an den friends without borders e.V. stellen. Hierin wird die Maßnahme, die durchgeführt werden soll, genau beschrieben. Die Problemstellung, die gewünschte Wirkung, die Verantwortlichkeit und der Zeitrahmen sind Inhalt dieses Antrages. Wichtiges Kriterium jedoch bilden die voraussichtlichen Kosten. Das stellt die Grundlage für die Entscheidung unseres Vereins dar, ob und in welchem Umfang wir die Unterstützung leisten können. Mit einem transparenten Verwendungsnachweis legen die ghanaischen Partner nach Abschluss der Maßnahme Rechnung über die vom Verein zur Verfügung gestellten Mittel ab. Dies können Rechnungskopien, Bilder oder Videos sein.

Hilfe zur Selbsthilfe

Grundsätzlich sollen Maßnahmen bevorzugt gefördert werden, die erkennen lassen, dass auch die Partner in Ghana ihren Beitrag dazu leisten. Dies kann zum Beispiel mittels Eigenleistung beim Bau oder der Renovierung eines Gebäudes erfolgen. Nur Sachmittel oder Geld fließen zu lassen, ist nicht der Sinn – hier würden die Bewohner wenig Bezug zur Maßnahme haben. Möglicherweise kann es aber bei einzelnen Maßnahmen erforderlich oder sinnvoll sein.

Wir wägen hier sehr genau ab. Manchmal kann es aufgrund hoher Versandgebühren eventuell eher Sinn machen, Geld zur Verfügung zu stellen und die ghanaischen Partner kaufen die Produkte. Manchmal ist es eher sinnvoll oder notwendig, Dinge zu schicken, die es zum Beispiel in Ghana nicht zu kaufen gibt. Diese Themen werden von friends without borders e.V. kritisch hinterfragt. Wir versuchen auf alle Fälle die Hilfe – welcher Art auch immer sie ist – gezielt und sorgsam geprüft zur Verfügung zu stellen. Und manchmal sind auch weder Geld noch Sachspenden notwendig. Oft reicht schon eine Hilfestellung mit Ideen, Vermittlung von Kontakten oder Informationen.

Hilfe kann so einfach sein! Change the world a little bit!